Winterschutz bei neuen Substraten
Feuchtigkeitsmanagement als Schlüsselfaktor
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Ob der kommende Winter mild oder streng ausfällt, lässt sich nicht vorhersagen. Eine gute Vorbereitung ist jedoch unerlässlich, um Kulturen in Baumschulen und Staudenbetrieben bestmöglich zu schützen.
Der Winterschutz von Containerpflanzen gehört zu den arbeits- und kostenintensivsten Maßnahmen, ist jedoch bei empfindlichen Laubgehölzen, Koniferen sowie immergrünen Jung- und Fertigpflanzen in der Regel unverzichtbar.
Abdeckungen oder Eintunnelungen sollen die Pflanzen vor Stark- und Spätfrösten sowie vor winterlicher Austrocknung schützen. Besonders hoch ist das Risiko von Totalausfällen in Wintern mit hoher Strahlungsintensität, kalten Ostwinden und langen Frostperioden.
Entscheidend für den Erfolg aller Schutzmaßnahmen ist, dass die Pflanzen auch in dieser Zeit ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt sind.
Neue Substrate stellen Betriebe vor Herausforderungen
Der zunehmende Einsatz torfreduzierter und torffreier Substrate bringt nicht nur in der Kulturführung, sondern auch bei der Einwinterung neue Herausforderungen mit sich.
Je nach Anteil der Torfersatzstoffe verändert sich die Wasserhaltekapazität – häufig sinkt sie deutlich. Was während nasser Vegetationsphasen vorteilhaft ist, kann sich im Winter nachteilig auswirken: Die Substrate nehmen Wasser langsamer auf und speichern es weniger lange.
Daher ist es wichtiger denn je, Stauden- und Gehölzquartiere auch in der Ruhezeit regelmäßig auf ihren Feuchtegehalt zu kontrollieren und bei Bedarf gezielt nachzuwässern.
In der nachstehenden Grafik sind die Auswirkungen unterschiedlicher Torfersatzanteile auf die Wasserhaltekapazität und somit auf das Austrocknungsrisiko dargestellt:

Einfluss der Torfersatzteile auf die Wasserhaltekapazität bzw. auf das Austrocknungsrisiko im Winter

Benetzungsmittel für bessere Wasseraufnahme
Das Benetzungsmittel H₂Gro ED sorgt für eine vollständige Benetzung des Substrats und unterstützt so eine maximale Wasserhaltekapazität. Gleichzeitig verbessert es die Wasseraufnahme bei späteren Gießgängen während der Wintermonate – das spart Zeit und Wasser.
Vor der Einwinterung empfiehlt ICL, die Bestände mit 0,5 bis 1 ml H₂Gro ED pro Liter Gießwasser zu behandeln – abhängig davon, ob die Pflanzen bereits vorbehandelt wurden.

